Uferbefestigung Wikingerufer
Sofortsicherung und Uferneubau
Aufgrund festgestellter Schadstellen und einer statischen Überprüfung der bestehenden Uferwand ist der Ersatzneubau der Uferbefestigung am Wikingerufer geplant.
Zur Gefahrenabwehr und als Grundlage für die eigentliche Ufersanierung waren zunächst Sicherungsmaßnahmen zur Entlastung der einsturzgefährdeten Bestandskonstruktionen erforderlich. Zu diesem Zweck wurde am Wikingerufer eine Spundwand (370 m Länge, 13,5 m Tiefe) im Wasser parallel zur Uferwand erschütterungsarm in den Untergrund gepresst. Der Zwischenraum zwischen der Spundwand und der Uferwand wurde mit Sandboden verfüllt. Die so entstandene Fußsicherung bildete die Arbeitsebene für die Sanierung der Uferbefestigung.
Die Rückbauarbeiten der alten Uferwand erfolgten im Schutz einer landseitigen Trägerbohlwand. Die Bohr- und Betonagearbeiten der Tiefgründung der Uferwand mithilfe von Bohrpfählen erfolgte in eine Tiefe von 9 bis 16 m. Auf diese Gründung wurde ein Stahlbetonkopfbalken angeordnet, der die aufgehenden Wandteile aus Stahlbeton und Stahlbetonfertigteilen trägt.
Projektdetails
Leistungsbereiche
- Bauherrenvertretung / Baumanagement
Individuelles Verständnis für Ihr Projekt
Jedes Projekt beginnt mit dem Verständnis für die spezifische Aufgabe und das individuelle Kundenanliegen.