Fremdprüfung bei der Herstellung der Oberflächenabdichtung Aschedeponie Jänschwalde II
Die Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG) betreibt auf der Innenkippe des Tagebaues Jänschwalde eine Deponie zur Ablagerung eines Asche-/ REA-Gemisches aus Braunkohlekraftwerken. Diese Deponie wird anschließend mit einer mineralischen Oberflächenabdichtung abgedeckt, die sich aus einem mehrlagigen Aufbau verschiedener Systemkomponenten zusammensetzt. Ferner besteht das gesamte Erdbauprojekt aus weiteren Bauteilen, wie dem Rohrdrainagesystem, Randgraben und Wegesystem.
Die Deponiegröße umfasst insgesamt ca. 114 ha. Bis zur Winterpause Dez. 2025 konnten 82,1 ha fertiggestellt werden. Die Inspektionsstelle der Niederlassung Cottbus (als fremdprüfende Stelle mit dem Erdbaulabor Lauta) überwacht während der Bauphase den qualitätsgerechten Einbau aller Materialien sowie die Einhaltung der gemäß QMP vorgegebenen bodenphysikalischen und technischen Parameter der jeweiligen Systemkomponenten. Eine umfangreiche Auswertung und Dokumentation der Prüf- und Inspektionsergebnisse erfolgte in Form von abschnittsweisen Freigabeempfehlungen und abschließenden komponentengebundenen Inspektionsberichten.
Technische Angaben
Erläuterungen zum Aufbau des Oberflächenabdichtungssystems:
Die einzelnen Systemkomponenten sind oben nach unten folgende
Systemkomponenten Mächtigkeit [m]
- Rekultivierungsschicht (Oberboden) 0,20
- Rekultivierungsschicht (Unterboden) 1,80
- Entwässerungsschicht 0,35
- Schutzschicht 0,15
- 3-lagige mineralische Abdichtung (Ton) 0,60
Erläuterung zusätzlicher Bauteile um- und auf dem Deponiegelände:
Bauteile
- Wegesystem bestehend aus Deponie- und Randwegen
- Randgräben zum Wegleiten der Deponieoberflächenwässer in Sickergruben/ -becken
- Probe- und Prüffeld zur Eignungsfeststellung der einzelnen Systemkomponenten
Projektdetails
Leistungsbereiche
- Deponiebau und Haldensanierung
Individuelles Verständnis für Ihr Projekt
Jedes Projekt beginnt mit dem Verständnis für die spezifische Aufgabe und das individuelle Kundenanliegen.